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Waldwirtschaft
© Thomas Reich (WSL)

Waldbrand

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Reisigverbrennung aus Sicht von Forst und Feuerwehr

Das Verbrennen von Reisig und Schlagabraum hat eine lange Tradition. In Zeiten zunehmender Waldbrandgefahr, der Diskussion um den Kohlenstoffspeicher Wald sowie die Belastung der Lufthygiene durch Feinstaub und Kohlenstoffmonoxid gerät diese Praxis jedoch verstärkt in die Kritik. Der Beitrag soll Waldbesitzer und Waldbewirtschafter sensibilisieren und aufzeigen, welche Aspekte bei der Entscheidung für oder gegen die Reisigverbrennung beachtet werden sollten.

Mit Klimaprojektionen Waldbrandgefahr vorhersagen

Neben menschlichen Aktivitäten und der Beschaffenheit des Waldes beeinflussen meteorologische Gegebenheiten maßgeblich die Entstehung von Waldbränden. Mit dem Klimawandel verbundene Extremwetterereignisse spielen für das künftige Waldbrandrisiko zunehmend eine entscheidende Rolle. Das Projekt MultiRiskSuit nutzt neueste Klimaprojektionen, um erstmals die potenzielle meteorologische Waldbrandgefahr in Bayern bis zum Jahr 2100 abzuschätzen.

Neue Informationsquellen für das Waldbrandmanagement

Mit dem Klimawandel steigt die Gefahr für Waldbrände. Es ist daher sinnvoll, vorbeugende, gefahrenmindernde Maßnahmen zu treffen. Ganz besonders gilt dies überall dort, wo Menschen oder wichtige Infrastrukturen gefährdet sind. In der Waldbrand-Modellregion Hardtwald in Baden-Württemberg wurde ein Verfahren erprobt, das als bundesweiter Standard dienen könnte.

Zusammenhang zwischen Blitzschlagbränden und Sommertrockenheit

In der Schweiz sind Blitzschlagbrände fast ausschliesslich in gebirgigen Lagen zu verzeichnen, wobei ihre Häufigkeit von Süden nach Norden abnimmt. Anhaltende Sommertrockenheit ist bei Weitem der wichtigste prädisponierende Faktor für Blitzschlagbrände. Daher könnten künftig auch der Jura und das Mittelland davon betroffen sein.

Management von Totholz in der Waldbrandprävention

Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit von längeren trockenheißen Perioden im Sommer und damit die Gefahr für Waldbrände. Die Rolle von Totholz wird in diesem Zusammenhang kontrovers diskutiert – vor allem für Nationalparkkulissen.

Feuer verstehen, Waldbrände gezielt bekämpfen

Wer Waldbrände versteht, kann präventive Maßnahmen ergreifen und geeignete Einsatztaktiken zur Bekämpfung ableiten. Grundlage ist das Wissen über Entstehung, Ausbreitung und Verhalten.

Feuerwetter erkennen, Waldbrandgefahr einschätzen

Mit dem Klimawandel steigt die Waldbrandgefahr. Ob sich ein Feuer tatsächlich entzündet, wie und in welcher Geschwindigkeit es sich ausbreitet, hängt von konkreten Wetterlagen ab. Das Wissen über kritische meteorologische Konstellationen und Werte hilft Forstleuten und Feuerwehren bei der Prävention und Bekämpfung von Bränden.

Waldbrände: Die Gefahr droht immer öfter

Große Waldbrände loderten 2022 in Ostdeutschland. Bayern blieb trotz der teilweise sehr hohen Waldbrandgefahr von sehr großen Bränden verschont, wenn es auch vor allem in Nordbayern immer wieder brannte.

Kompendium Waldbrandschutz Rheinland-Pfalz

Mit etwa 42% an der Landesfläche zählt Rheinland-Pfalz zu einem der waldreichsten Bundesländer der Bundesrepublik. Mit dem fortschreitenden Klimawandel steigt die Waldbrandgefahr. Da in der Zukunft, neben größeren und intensiveren Brandverläufen, auch mit einer Verlängerung der Waldbrandsaison zu rechnen ist, ist die Thematik von großer Bedeutung.

Rauchen kann Ihren Wald gefährden

Unbekannte haben am 25. Oktober 2021 im Gelände unterhalb des Mittagstein ein Lagerfeuer angezündet. Das Gras, die trockenen Blätter fingen zu brennen an. Bald war klar, 100 ha Wald sind betroffen. Ein Rückblick.

Light my Fire

Trockenheit allein lässt keinen Wald brennen. Die Zündquellen sind in der Regel menschengemacht: Außer Kontrolle geratene Feuer, glühende Zigaretten, Brandstiftung und heiße Asche haben auch eine soziale Dimension.

Kurzübersicht: Waldbrand verstehen, vorbeugen und bekämpfen

In Europa steigt die Waldbrandgefahr! Das ganzheitliche Waldbrandmanagement setzt auf Zusammenarbeit: Wenn sich die beteiligten Akteure wie z.B. Forst und Feuerwehr vernetzen, Informationen austauschen und zusammen üben, können Brände – nicht nur im Wald – besser vermieden und bekämpft werden.

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